Sitzland

Abschied nehmen heißt nicht nur, Gutes zu verlieren, sondern auch Unangenehmes hinter sich zu lassen. Getreu diesem Motto haben wir unseren Sitz in die USA verlegt. Die Gründe hierfür waren vielfältig und unsere Sitzverlegung liegt in erster Linie im Interesse unserer Kunden.

Gefahren bei Sitz im deutschsprachigen Raum

In Deutschland (bzw. dem deutschsprachigen Raum) kommen im Hinblick auf akademisches Ghostwriting seit Jahren immer wieder Forderungen nach der Etablierung des Straftatbestandes „Wissenschaftsbetrug“ auf. Diese Forderungen sind juristischer Humbug und kaum haltbar. Unsere Dienstleistung ist legal. Beunruhigend ist jedoch, dass die deutsche Politik in den letzten Jahren vermehrt praktisch über Nacht sogar bei gesellschaftlich essentiellen Themen, über die teilweise seit Jahrzehnten debattiert wurde, einfach „umgefallen“ ist. Als Wirtschaftsunternehmen werten wir einzelne Ereignisse nicht, müssen jedoch feststellen, dass sich die Dinge in Deutschland derzeit zunehmend sehr schnell ändern können. Betrifft dies auch eines Tages die Branche des akademischen Ghostwritings, so hätte dies bei einem Verbleiben unseres Sitzes im deutschsprachigen Raum für unsere Kundinnen und Kunden katastrophal sein und ihr gesamtes weiteres Leben negativ beeinflussen können. Der Fall Guttenberg sorgte noch Jahre später für Aufsehen. Niemand kann garantieren, was passiert, falls es in Deutschland nochmals zu einem vergleichbaren Fall kommen sollte. Im Rahmen steuerlicher Aufbewahrungspflichten ist es in Deutschland auch nicht möglich, sämtliche Daten zu löschen. Um auch weiterhin die Identität unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Autoren garantiert schützen zu können, sahen wir daher keine andere Option, als Deutschland zu verlassen. „Experimente“ mit einer Sitzverlegung nach Österreich oder in die Schweiz verboten sich unserer Meinung nach. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Österreich sind politisch, wirtschaftlich und kulturell mittlerweile enger als nach dem „Anschluss“, die Schweiz hat auf deutschen Druck hin de facto sogar ihr Bankgeheimnis aufgegeben.

Vorteile US-Standort

Ganz anders in den USA. Akademisches Ghostwriting ist in den USA seit vielen Jahrzehnten etabliert und wird als selbstverständlich wahrgenommen, die Amerikaner sind hier sogar Vorreiter. Die Amerikaner sind aber auch ein pragmatisches Volk und begreifen akademisches Ghostwriting als das, was es ist – nämlich als Lernhilfe. Darüber hinaus ist nicht nur die gesellschaftliche Akzeptanz ungleich höher als im deutschsprachigen Raum, auch das Rechtssystem ist ein grundlegend anderes. In unseren Analysen sind wir daher zu dem Schluss gekommen, dass akademisches Ghostwriting in den USA nicht auf tönernen Füßen steht – wie unserer Meinung nach im deutschsprachigen Raum, insbesondere in Deutschland. Verbraucherschutz ist in den USA zudem wesentlich stärker etabliert als im deutschsprachigen Raum. US-Unternehmen müssen in Fällen von Klagen millionenschwere oder existenzvernichtende Strafen fürchten – Fälle, in denen es Unternehmen im deutschsprachigen Raum auch gerne „drauf ankommen“ lassen. Unter anderem aus diesem Grund kommen US-Unternehmen ihren Kunden teilweise sehr schnell und weit entgegen. Im Sinne von gutem Service räumten wir unseren Kunden jedoch bereits lange vor unserer Sitzverlegung stets großzügig Kulanz ein, was sich auch in unserer Geld-zurück-Garantie niederschlägt.

Warnungen vor Unternehmen außerhalb Deutschlands

Immer wieder wird vor Unternehmen außerhalb des deutschsprachigen Raums gewarnt. Hierbei muss man unserer Meinung nach differenzieren, um welche Länder es sich handelt. In gewissen Branchen und noch dazu in einer globalisierten Welt bietet sich jedoch eine Sitzverlegung bereits aus finanziellen Gründen, beispielsweise in Form kostengünstigerer Infrastruktur, an. In einem Umfeld starken Wettbewerbs wird dann versucht, Mitbewerber mit Hinweis auf den Standort außerhalb Deutschlands zu diskreditieren. Hintergrund ist jedoch oftmals lediglich, dass die meisten kritisierenden Unternehmen ihren eigenen Standort selbst nicht ohne Weiteres verlegen können, da dies mit enormen finanziellen und persönlichen Aufwendungen verbunden ist. In unserem Fall war dies einfacher, da unser Team ohnehin bereits international agiert hat.

Mehr über unsere Sitzverlegung erfahren Sie auch in einem Beitrag in der Heidelberger Studentenzeitung Ruprecht vom Dezember 2017 (Printausgabe, abzurufen auch hier als PDF auf Seite 3).

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